SICHERRechnungszahlung ab der

1. Bestellung

  GARANTIERT Orginale Neuware – KEINE Grau oder Reimporte. Mit voller Garantie.

  ERREICHBAR

Mo – Fr    08.30 Uhr bis 20.00 Uhr

Sa              09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

  VORTEILHAFT

Versandkostenfrei ab 150€ (DE)

Autoklaven

Was genau ist eigentlich ein Autoklav?

Ein Autoklav (gr./lat. „selbstverschließend“) ist ein verschließbarer, gasdichter Druckbehälter, und wird in Zahnarztpraxen oder Laboren verwendet, um Dentalgeräte, Instrumente, Textilien und Verbände mit Hilfe von Dampf zu sterilisieren. Man spricht daher auch von einem Dampfsterilisator oder Laborautoklav - der Prozess der Sterilisation wird auch als „autoklavieren“ bezeichnet.

Warum brauche ich einen Autoklav in der Praxis oder im Labor?

Sie benötigen einen Autoklav, um sowohl sich selbst als auch Ihre Mitarbeiter und Ihre Patienten vor Infektionen durch Keime zu schützen. Die Aufgabe des Autoklaven ist die Abtötung aller Prionen und Krankheitserreger auf dem Sterilisiergut. So ist der Autoklav ein unverzichtbarer Bestandteil für die Praxishygiene und den Arbeitsschutz.

 

Laut Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI), der Kommission für Krankenhaushygiene und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) müssen kritische Instrumente gereinigt, desinfiziert und verpackt sterilisiert werden. Für die Sterilisation kommt der Autoklav zum Einsatz und garantiert die Sicherheit in der Zahnarztpraxis.

Was ist der Unterschied zwischen einem Autoklav und einem Thermodesinfektor?

In einer Zahnarztpraxis arbeiten der Thermodesinfektor und der Autoklav Hand in Hand zusammen, um eine optimale Hygiene zu gewährleisten. Dabei kommt dem Thermodesinfektor die Aufgabe zu, medizinische Produkte maschinell zu reinigen und zu desinfizieren, wohingegen der Autoklav für die Sterilisierung der Produkte eingesetzt wird. Aus diesem Grund ist für den Autoklav auch die Bezeichnung Sterilisator geläufig. Der wesentliche Unterschied ist also, dass bei Thermodesinfektoren lediglich eine Reinigung und Desinfektion stattfindet, während Autoklaven eine Sterilisation, d.h. eine Reduzierung vermehrungsfähiger Mikroorganismen auf ein absolutes Minimum, durchführen.

 

Autoklaven unterscheiden sich von anderen Sterilisatoren lediglich in der Weise, wie die Sterilisation durchgeführt wird. Statt mit heißer Luft setzen Autoklaven gesättigten, gespannten Dampf ein. Die Temperaturen in einem Autoklav liegen nur zwischen 112°C und ca. 143°C und es wird ein Druck von 1 bis 3 bar aufgebaut. Im Autoklav können durch diese niedrigeren Temperaturen auch empfindliche Instrumente aus Kunststoff oder Tücher aus Stoff sterilisiert werden.

Wie funktioniert ein Autoklav?

Der Autoklav Lisa Remote von W&H

Das Funktionsprinzip der Dampfsterilisation ist es, Krankheitserreger wie Bakterien, Mikroorganismen und Sporen auf dem Sterilgut unter hohem Druck mit heißem Wasserdampf abzutöten und dadurch Sterilität zu erreichen. Dazu wird die Luft im Druckbehälter von der Oberfläche der Geräte und Instrumente verdrängt, damit der heiße Wasserdampf die zu sterilisierenden Oberflächen erreichen kann. Dank des Überdrucks erzeugen Autoklaven eine zuverlässige Sterilität medizinischer Instrumente und selbst Bakteriensporen können abgetötet werden.

 

Der Wasserdampf innerhalb des Sterilisators erreicht Temperaturen von ca. 112 – 143°C. Diese vergleichsweisen niedrigen Temperaturen ermöglichen sogar eine Sterilisation von Kunststoffen, ohne dass diese sich verformen. Krankheitserreger und Nährmedien werden durch Feuchtigkeit anfälliger für die Heißluft, weshalb im Autoklav Wasserdampf zum Einsatz kommt und die Wahrscheinlichkeit der Abtötung erhöht.Die Sterilisationszeit bzw. Abtötungszeit ist abhängig von der Keimbelastung, der Beladung, der Sterilisationsmethode und der Sterilisationstemperatur.

Wie läuft der Prozess der Autoklavierung ab?

Phase der Sterilisation
Entlüftungsphase (Steigzeit)
Arbeitsschritte
 
  • Einführung von Dampf
  • Erzeugung eines Überdrucks
  • Absaugung des Luft-Dampf-Gemisches
Aufheizphase (Ausgleichszeit)
Arbeitsschritte
 
  • Aufheizung der Sterilisationskammer
Sterilisationsphase (Sterilisationszeit)
Arbeitsschritte
 
  • Eigentliche Sterilisation durch Hitze
Druckablassphase
Arbeitsschritte
 
  • Ablassen des Dampfdrucks aus der Sterilisationskammer
Trocknungsphase
Arbeitsschritte
 
  • Trocknung der medizinischen instrumente
  • Entweder Trocknung mit Vakuumpumpe oder Überdrucktrocknung
  • Verpackung der Instrumente
Belüftung
Arbeitsschritte
 
  • Einführung von steriler Luft
  • Angleichung an den Umgebungsdruck
  • Entnahme der sterilisierten Instrumente
Phase der Sterilisation
Entlüftungsphase (Steigzeit)
Arbeitsschritte
  • Einführung von Dampf
  • Erzeugung eines Überdrucks
  • Absaugung des Luft-Dampf-Gemisches
Aufheizphase (Ausgleichszeit)
Arbeitsschritte
  • Aufheizung der Sterilisationskammer
Sterilisationsphase (Sterilisationszeit)
Arbeitsschritte
  • Eigentliche Sterilisation durch Hitze
Druckablassphase
Arbeitsschritte
  • Ablassen des Dampfdrucks aus der Sterilisationskammer
Trocknungsphase
Arbeitsschritte
  • Trocknung der medizinischen instrumente
  • Entweder Trocknung mit Vakuumpumpe oder Überdrucktrocknung
  • Verpackung der Instrumente
Belüftung
Arbeitsschritte
  • Einführung von steriler Luft
  • Angleichung an den Umgebungsdruck
  • Entnahme der sterilisierten Instrumente
Phase der Sterilisation
Entlüftungsphase (Steigzeit)
Arbeitsschritte
  • Einführung von Dampf
  • Erzeugung eines Überdrucks
  • Absaugung des Luft-Dampf-Gemisches
Aufheizphase (Ausgleichszeit)
Arbeitsschritte
  • Aufheizung der Sterilisationskammer
Sterilisationsphase (Sterilisationszeit)
Arbeitsschritte
  • Eigentliche Sterilisation durch Hitze
Druckablassphase
Arbeitsschritte
  • Ablassen des Dampfdrucks aus der Sterilisationskammer
Trocknungsphase
Arbeitsschritte
  • Trocknung der medizinischen instrumente
  • Entweder Trocknung mit Vakuumpumpe oder Überdrucktrocknung
  • Verpackung der Instrumente
Belüftung
Arbeitsschritte
  • Einführung von steriler Luft
  • Angleichung an den Umgebungsdruck
  • Entnahme der sterilisierten Instrumente
Phase der Sterilisation Arbeitsschritte
Entlüftungsphase (Steigzeit)
  • Einführung von Dampf
  • Erzeugung eines Überdrucks
  • Absaugung des Luft-Dampf-Gemisches
Aufheizphase (Ausgleichszeit)
  • Aufheizung der Sterilisationskammer
Sterilisationsphase (Sterilisationszeit)
  • Eigentliche Sterilisation durch Hitze
Druckablassphase
  • Ablassen des Dampfdrucks aus der Sterilisationskammer
Trocknungsphase
  • Trocknung der medizinischen instrumente
  • Entweder Trocknung mit Vakuumpumpe oder Überdrucktrocknung
  • Verpackung der Instrumente
Belüftung
  • Einführung von steriler Luft
  • Angleichung an den Umgebungsdruck
  • Entnahme der sterilisierten Instrumente

Wie genau funktioniert ein Autoklav Klasse B?

Ein Autoklav der Klasse B erreicht die Sterilisation, indem er durch Evakuieren („Leerpumpen“) des Innenraumes ein sog. fraktioniertes Vorvakuum erzeugt, in welches anschließend der Dampf eingegeben wird. Durch dieses Vakuumverfahren kann der Dampf die Instrumente erreichen.

 

Einsatzgebiet eines Autoklav Klasse B

Mit einem Sterilisator der Klasse B ist die Behandlung dieser Instrumente möglich:

  • massive und poröse Produkte
  • englumige Hohlkörperinstrumente der Klasse "kritisch B"
  • chirurgische Handstücke
  • chirurgische Winkelstücke
  • Endoskope

Wie genau funktioniert ein Autoklav Klasse S?

Wenn in der Praxis keine komplexen Hohlkörperinstrumente zum Einsatz kommen, ist die S-Klasse eine sehr gute Alternative zur B-Klasse. Ein Sterilisator der Klasse S arbeitet nach dem Dampfkochtopf-Prinzip. Bei diesem Sterilisationsverfahren wird die Luft durch das sogenannte Gravitationsverfahren entfernt, indem der heiße, gesättigte Dampf aufsteigt und die kalte Luft von der Oberfläche der Instrumente verdrängt. Ist die Entlüftung abgeschlossen, erhöht sich die Temperatur und die Erreger werden zerstört.

 

Einsatzgebiet eines Autoklav Klasse S

Mit einem Autoklav der Klasse S lassen sich diese Instrumente sterilisieren:

  • einfach verpackte und mehrfach verpackte Instrumente
  • poröse Produkte
  • Kleinteile
  • massive Instrumente
  • einfache Hohlkörperinstrumente wie z.B. Klemmen, Kanülen oder Scheren

Wie kann ein Autoklav die Dokumentation in der Praxis erleichtern?

Moderne Autoklaven verfügen über eine Dokumentationsfunktion, die über zahlreiche Schnittstellen gewährleistet wird.

In der Regel können die Daten manuell oder automatisch auf den Praxisrechner übertragen werden – per Netzkabel oder WLAN. So können Sie die Daten aller Hygieneschritte archivieren und gegebenenfalls den Patientenakten zuordnen.

 

Bei Euronda wird die Dokumentation bspw. über die Software "E-Memory" auf dem Praxisrechner gewährleistet. Die Daten können z.B. per WLAN mittels des Euronda E-WiFi übertragen werden.

Euronda prosystem Ememory

Worauf kommt es bei einem guten Autoklav an?

Grundsätzlich sind alle Autoklaven nach denselben Grundmerkmalen gebaut und halten bezüglich Leistung und Sicherheit die notwendigen Standards und Vorschriften ein. Was einen guten Autoklaven auszeichnet, ist abhängig vom Sterilgut, das in Ihrer praxis eingesetzt wird.

 

Stellen Sie sich vor dem Kauf daher folgende Fragen:

  • Welches Kammervolumen (Nutzraum) soll vorhanden sein?
  • Über welche Funktionen soll der Autoklav verfügen?
  • Welche Aspekte der Bedienung sind Ihnen wichtig?

 

Achten Sie bei der Kaufentscheidung auf folgende Eigenschaften:

  • Leichte Befüllung: Damit der Dampf entsteht, müssen Sie Ihren Autoklav mit Wasser befüllen. Die Autoklaven sind so konzipiert, dass Sie ohne Wasserspritzer befüllt werden können oder direkt mit einem Festwasseranschluss ausgestattet sind.
  • Einfache Reinigung: Die Autoklaven Anbieter setzen auf ein modernes Design mit glatten Oberflächen. Diese lassen sich optimal reinigen.
  • Platzsparend: Die Autoklaven verfügen über eine praktische, schmale Form. So lassen sie sich platzsparend – zum Beispiel in einen Schrank – aufstellen.
  • Wasserqualitätssensor: Die Qualität des Wassers wird ihnen angezeigt. So können Sie die internen Komponenten der Autoklaven schützen.
  • Staubfilter: Die Autoklaven filtern den Staub, wodurch Wartungen seltener durchgeführt werden müssen.
  • Stand-by-Modus: Durch einen automatischen Stand-by-Modus wird Energie gespart.
  • Dokumentation: Sie erhalten eine lückenlose Dokumentation.
  • Zubehör: In unserem Shop finden Sie jede Menge hilfreiches Autoklav Zubehör, um die Arbeit mit den Geräten zu dokumentieren und so einfach wie möglich zu gestalten

Was ist besser: ein Autoklav mit Festwasseranschluss oder mit Wasserbehälter?

Sie können sich bei der Anschaffung zwischen einem Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) und einem Autoklav mit Festwasseranschluss entscheiden. Hier sehen Sie beide Varianten im Vergleich:
 
Stromversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss
  notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  notwendig
Wasseranschluss
Autoklav mit Festwasseranschluss
  notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  nicht notwendig
Standort
Autoklav mit Festwasseranschluss
  fester Standort
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  variabel
Installationsaufwand
Autoklav mit Festwasseranschluss
  höher
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  minimal
Wasserversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss
  automatisch
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  über Vorratsbehälter
Einsatz
Autoklav mit Festwasseranschluss
  Arbeits- und Zeitersparnis
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
  zusätzlicher Aufwand durch Befüllen des Behälters
 
Stromversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) notwendig
Wasseranschluss
Autoklav mit Festwasseranschluss notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) nicht notwendig
Standort
Autoklav mit Festwasseranschluss fester Standort
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) variabel
Installationsaufwand
Autoklav mit Festwasseranschluss höher
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) minimal
Wasserversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss automatisch
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) über Vorratsbehälter
Einsatz
Autoklav mit Festwasseranschluss Arbeits- und Zeitersparnis
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) zusätzlicher Aufwand durch Befüllen des Behälters
 
Stromversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) notwendig
Wasseranschluss
Autoklav mit Festwasseranschluss notwendig
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) nicht notwendig
Standort
Autoklav mit Festwasseranschluss fester Standort
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) variabel
Installationsaufwand
Autoklav mit Festwasseranschluss höher
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) minimal
Wasserversorgung
Autoklav mit Festwasseranschluss automatisch
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) über Vorratsbehälter
Einsatz
Autoklav mit Festwasseranschluss Arbeits- und Zeitersparnis
Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante) zusätzlicher Aufwand durch Befüllen des Behälters
  Autoklav mit Festwasseranschluss Autoklav mit Vorratsbehälter (Stand-alone Variante)
Stromversorgung notwendig notwendig
Wasseranschluss notwendig nicht notwendig
Standort fester Standort variabel
Installationsaufwand höher minimal
Wasserversorgung automatisch über Vorratsbehälter
Einsatz Arbeits- und Zeitersparnis zusätzlicher Aufwand durch Befüllen des Behälters

Wie kontrolliere ich die Funktionsweise meines Autoklavs?

Ein Autoklav bzw. Laborautoklav / Sterilisator muss jederzeit optimal arbeiten und das Sterilgut gründlich von Keimen befreien. Damit die Sicherheit gewährleistet ist, müssen Sie laut Medizinproduktegesetz regelmäßig Funktionskontrollen durchführen. Für die laufenden Kontrollen werden chemische Indikatorfelder oder Papierklebestreifen eingesetzt. Die Indikatorstreifen des sogenannten Helix-Tests zeigen farblich an, ob der Autoklav steril arbeitet.