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Chirurgie

Dentalchirurgie - was ist das?

Der Begriff Dentalchirurgie umfasst spezifische, schwere Eingriffe im Mund-und Kieferraum, die durch einen Dentalchirurgen mit abgeschlossenem Studium sowie spezifischer Weiterbildung durchgeführt werden. Nach Anamnese wird eine Diagnose zur Zahnfehlstellung oder jeweiliger Krankheit gestellt, spezifische Behandlungsoptionen mit dem Patienten besprochen und ausgewählt. Je nach Befund nimmt der Zahnchirurg mithilfe chirurgischer Geräte und ausgebildeter Helfer/innen als Assistenz, chirurgische Eingriffe wie Weisheitszahnentfernung, Zahnwurzelbehandlungen (Endodontie Behandlungen), sowie das Einsetzen von Implantaten vor. Um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen, unterstützen den Zahnchirurgen leistungsfähige, präzise Chirurgiegeräte und passendes Chirurgie Zubehör wie zB. Chirurgie-Ansätze, chirurgische Winkelstücke/ chirurgische Handstücke, sowie Messgeräte zur Implantatstabilität.
Operative Eingriffe im Mund-und Kieferbereich erfordern ideale Hygienebedingungen im OP, zur Minimierung / Vermeidung von Infektionen. Dabei spielt neben einer optimalen Instrumentenpflege, Instrumentenaufbereitung mit Autoklaven & Thermodesinfektoren, Handhygiene, besonders eine sterile OP-Kleidung und Schutz des OP-Bereichs eine große Rolle.

Dentalchirurgie - welche weiteren Bereiche gibt es in der Praxis?

Oralchirurgie

Dentalchirurgie Geräte wie der W&H Implantmed erleichtern die Arbeit

Oralchirurgen nehmen operative Eingriffe im Mundraum des Patienten vor und sind auf den Bereich der Oralchirurgie spezialisierte Zahnärzte. In deren Aufgabenbereich gehören die Diagnostik und Durchführung von Zahn - OPs bei Kieferbrüchen, Kiefergelenksverrenkungen, aber auch das Ziehen von Weisheitszähnen. Außerdem befassen sich Fachärzte für Oralchirurgie auch mit Kieferorthopädie und der damit verbundenen Erkennung, Behandlung, Vermeidung und Korrektur von Kieferfehlstellungen mit herausnehmbaren und festsitzenden Zahnkorrekturgeräten.

Mund-,Kiefer- und Gesichtschirurgie

Fachärzte für MKG-Chirurgie durchlaufen eine sehr anspruchsvolle, herausfordernde Ausbildung, die ein Studium der Humanmedizin + Zahnmedizin erfordert. Als Schnittstellen der Zahnmedizin und Medizin besitzen MKG-Chirurgen umfangreiches Wissen, das ein facettenreiches, therapeutisches und diagnostisches Spektrum ermöglicht.
Bei der MKG-Chirurgie liegt der Fokus auf dem Mund, dem Kiefer und dem Gesicht mit Schädelbasis. Ein Teilbereich der MKG-Chirurgie ist die dentoalveoläre Chirurgie zu der Zahnentfernung, chirurgische Zahnerhaltung, operative Wurzelspitzenentfernung, Entfernung von Zysten, Rekonstruktion von Kieferknochen, Einsatz von Zahnimplantaten, Setzen künstlicher Zahnwurzeln zum Prothesenerhalt gehören.
Zum Aufgabenprofil eines MKG-Chirurgen zählt auch der Bereich Traumatologie des Hart-und Weichgewebes von Gesichtsschädel und Gesicht, Tumorbehandlungen im Gesicht und Mundhöhle, Behandlung von Fehlstellungen und plastische, ästhetische Chirurgie des Gesichts. Außerdem ist in Zusammenarbeit mit Kieferorthopäden der operative Ausgleich von Über- & Unterentwicklungen des Kiefers möglich und die Behandlung von Fehlbildungen im Gesicht wie Kiefer-, Lippen,- Gaumenspalten.

Implantologie

Als weit verbreitetes gesundheitliches Problem, beeinträchtigt Zahnverlust die Lebensqualität betroffener Patienten enorm. Die moderne Zahnheilkunde schenkt Patienten mit innovativen, implantologischen Eingriffen ein schönes Lächeln zurück. Neben altersbedingtem Verlust der Zähne, der durch Erkrankungen (pathologischer Zahnverlust) oder genetisch hervorgerufen wird, können auch plötzliche Zahnverluste durch Sportunfälle, Verkehrsunfälle, Freizeitunfälle entstehen. Umgehend nach dem Verlust eines Zahns bildet sich der umgebende Knochen und nahegelegene Weichteile zurück, da sich Knochengewebe nach Ausbleiben regelmäßiger, funktioneller Reize -wie die Kaubewegung- abbaut. Leider gefährdet dies auch die Stabilität benachbarter Zähne, ein Zahnersatz durch Implantieren ist somit schnell erforderlich.

Was sind Zahnimplantate und wie wird der Zahnersatz in den Kiefer eingepflanzt?

Prothetikschrauber für die Implantologie

Implantatzähne sind künstliche Wurzeln, die aus mehreren Teilen bestehen und als Zahnersatz operativ in den Knochen verankert werden. Nach Beratung, Befund und Diagnostik wird das Einsetzen des Implantats mittels chirurgischen Eingriffs genau geplant.
Zahnärztliche Implantationen werden generell ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt, auf Wunsch oder im Falle zusätzlich notwendiger Knochenaufbaumaßnahmen, ist die Zahnimplantation auch unter Vollnarkose möglich. Während des kleinen, chirurgischen Eingriffs wird das Implantat mithilfe von Prothetikschraubernfest eingeschraubt und das Weichgewebe darum wieder geschlossen. Die Einheilphase des Implantats beginnt unmittelbar nach der Implantation, gewöhnlich mit geringen Patientenbeschwerden.

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